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Der Blog

Belüften, Dekantieren, Temperieren.

Drei Möglichkeiten um Wein zu perfektionieren oder ruinieren.





In fast jedem Haushalt von Weingenießern befindet sich ein Dekanter. Ob dieser wirklich verwendet wird, fällt wiederum sehr unterschiedlich aus. Am meisten kommt er im privaten Haushalt zum Gebrauch, wenn Gäste da sind, da es schick ausschaut.



Wenn man sich als Gastgeber schon die Mühe und Gedanken macht, den passenden Wein zu finden, möchte man diesen auch toll präsentieren. Am besten so, dass die Aromen perfekt zur Geltung kommen und das Gericht oder den Anlass dadurch hervorgehoben wird.

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Inhalt & Shortcuts in diesem Beitrag:

  1. Dekantieren

  2. Belüften

  3. Welcher Wein profitiert vom Belüften?

  4. Säure & Luft

  5. Temperatur im Wein

  6. Summa Sumarum, brauche ich einen Dekanter?

  7. How To: Welche Weine soll ich belüften und wie teste oder entscheide ich, ob und wie ein wenn dekantiert oder belüftet werden soll

  8. Tipps für Zuhause

 

Als Genussmensch wird auch Ihnen so etwas schon passiert sein.


Wenn man zu Gast ist, fällt spätestens zum Hauptgang (wenn ein Rotwein serviert wird) das D-Wort.


Dekanter.



Dabei folgt in meinem Fall dann immer die Frage (an mich gerichtet, da schon beim Apéro mein Beruf erfragt wurde), ob die Gastgeber den Wein dekantieren sollen. Das endet fast immer damit, dass alle Beteiligten wild durcheinander ihre ‘best Service’ Tipps zugute zur Verfügung stellen, noch bevor ich hätte Luft holen können - da jeder private hier andere ‘hab ich einmal gehört’ Geschichten und ‘ich mach das immer so’ zu Gute zu geben hat.



Wofür steht das D Wort?

Dekantieren steht für die Tätigkeit, welche wir mit deinem Dekanter durchführen.


Was bedeutet dekantieren? Simpel erklärt, steht es für das trennen von festen und flüssigen Bestandteilen im Wein.


“Was?! Feste Bestandteile im Wein? Da greifst aber zu richtig schle